Katastrophenkreisel

Seit rund 18 Monaten hat man das Gefühl, dass der Nachrichtenfokus sich im Kreis dreht: Ukraine, Griechenland, Flüchtlinge, Ukraine, Griechenland, Flüchtlinge, und wieder von vorn.

Jedesmal, wenn ein Themenwechsel ansteht, wird er mit unaufschiebbarer Dringlichkeit begründet: In der Ukraine sterben täglich Menschen, Griechenland kommt nur noch zwei Tage ohne weitere Kredite aus, die Flüchtlingsströme sind so massiv, dass viele unterwegs sterben.

Kann es sein, dass die mediale Intensität sich erhöht hat? Man wird das Gefühl nicht los, einem müsse jedesmal der Allerwerteste auf Grundeis gehen, wenn wieder das nächste Thema angeschnitten wird. Entweder sind wir pleite, oder wir verändern unsere Gesellschaft grundlegend, oder der Krieg rückt näher…

Welche der Katastrophen uns zuerst ereilen wird, scheint noch unklar – das einzige, was man zum gegenwärtigen Zeitpunkt sagen kann, ist, dass Griechenland bis ca. Mitte Juli die Nummer eins war und dass es die Flüchtlingskrise momentan ist. Es wäre also – vielleicht gegen Ende September – die Ukraine wieder dran. Also, Wladimir: übernehmen Sie!

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