Nimm das, Julian Assange: 16 Mio. Euro bist du nicht wert…

… ab 17 Mio. bist du frei.

Herrlich! Die Automatismen greifen. Julian Assanges Zufluchtsort wird nicht mehr dauerhaft überwacht, weil das – Tusch! – zu teuer ist.

Nach über drei Jahren hat niemand ein Einsehen, ist niemand schlauer geworden aus der Quasi-Inhaftierung Assanges in der ecuadorianischen Botschaft Londons, aber trotzdem bewegt sich etwas: Man hat keine Lust mehr, für die Repressionsspielchen der US-Amerikaner zweistellige Millionenbeträge auf den Tisch zu legen. Auf mittlerweile 16 Millionen Euro belaufen sich wohl die Kosten einer Überwachung, die bisher absolut gar kein Ergebnis brachte, außer der zweifelsfreien Feststellung, dass die Briten für ihre amerikanischen Verbündeten auch in den lächerlichsten Posten den Handlanger zu geben bereit sind.

Und genau in deren Geist ist nun ein pragmatisches Urteil gefallen, das die ökonomische Kosten-Nutzen-Rechnung über die politische stellt. Hohl dem, der noch so argumentieren kann!

Julian in the house

Julian in the house

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/assange-briten-stoppen-ueberwachung-von-ecuadors-botschaft-a-1057397.html

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